Wer in Ludwigshafen nach einer IT-Firma sucht, findet schnell ein Dutzend Anbieter. Große Systemhäuser, Ein-Mann-Betriebe, Computerläden mit Werkstatt, bundesweite Hotlines. Auf den Websites klingen alle gleich: „zuverlässig“, „kompetent“, „individuell“. Das hilft Ihnen bei der Entscheidung genau null.

Viel wichtiger ist, was passiert, wenn am Montagmorgen der Server steht. Deshalb hier sieben Fragen, die Sie jedem IT-Dienstleister stellen sollten, bevor Sie irgendwas unterschreiben. Auch mir.

1. Wer ist mein Ansprechpartner, und wie erreiche ich ihn?

Klingt banal, ist aber der häufigste Grund für Frust. Bei vielen Anbietern landen Sie in einem Ticketsystem, und jedes Mal sitzt ein anderer Techniker dran, der Ihre IT nicht kennt. Dann erklären Sie zum fünften Mal, wie Ihr Netzwerk aufgebaut ist.

Fragen Sie konkret:

  • Habe ich eine feste Person, die meine Systeme kennt?
  • Gibt es eine direkte Telefonnummer oder nur ein Formular?
  • Wer übernimmt, wenn diese Person krank oder im Urlaub ist?

Die letzte Frage ist unangenehm, gerade für kleine Anbieter. Eine ehrliche Antwort ist trotzdem besser als ein Versprechen, das im Ernstfall platzt.

2. Wie schnell reagieren Sie bei einer Störung?

„Schnell“ ist keine Antwort. Lassen Sie sich eine Zahl nennen, und zwar schriftlich. Wichtig ist der Unterschied zwischen Reaktionszeit (jemand meldet sich und fängt an) und Lösungszeit (das Problem ist weg). Eine seriöse Firma sagt Ihnen die Reaktionszeit zu. Eine Lösungszeit kann niemand garantieren, der Ihr Problem noch nicht kennt.

Bei mir gilt für Vertragskunden: Reaktion in der Regel noch am selben Werktag, bei Totalausfall so schnell es geht. Die meisten Probleme löse ich per Fernwartung, ohne dass jemand fahren muss.

3. Was kostet das, und zwar wirklich?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Fragen Sie nach:

  • Stundensatz: Wie viel pro Stunde, und gilt der Preis für Fernwartung und Vor-Ort-Einsatz gleich?
  • Abrechnungstakt: 15 Minuten sind fair. Wer jede angefangene Stunde voll berechnet, verdient an Ihren Fünf-Minuten-Problemen.
  • Anfahrt: Pauschal oder nach Kilometern? Wird Fahrzeit extra berechnet?
  • Mehrwertsteuer: Steht der Preis netto oder brutto da? Bei Firmenpreisen ist fast immer netto gemeint.

Zum Vergleich meine Preise: 90 € pro Stunde zzgl. 19 % USt im 15-Minuten-Takt, Anfahrt je nach Entfernung pauschal. Alle Details stehen auf der Seite zum IT-Support in Ludwigshafen.

4. Brauche ich einen Vertrag, und wie komme ich wieder raus?

Ein Wartungsvertrag lohnt sich, wenn Sie regelmäßig IT-Arbeit haben. Faustregel: ab etwa 3 Stunden im Monat. Dann zahlen Sie einen festen Betrag, der Dienstleister kümmert sich laufend um Updates und Backups, und Kleinkram kostet nichts extra.

Worauf Sie achten sollten:

  • Laufzeit: Verträge über 24 oder 36 Monate ohne Ausstieg sind ein Warnsignal. Wer gute Arbeit macht, muss Kunden nicht festbinden.
  • Kündigungsfrist: 3 Monate sind fair für beide Seiten.
  • Inklusivleistungen: Was genau ist im Preis drin? „Wartung“ allein heißt gar nichts.

Mein Modell: ab 350 € im Monat inklusive 2 Support-Stunden, unbefristet, 3 Monate Kündigungsfrist. Mehr dazu auf der Seite zum IT-Service mit Wartungsvertrag.

5. Wem gehören die Passwörter und die Dokumentation?

Diese Frage stellt fast niemand. Dabei ist sie die wichtigste.

Ich habe schon Firmen erlebt, bei denen der alte IT-Dienstleister als einziger die Admin-Zugänge zu Microsoft 365 hatte. Die Firma zahlte die Lizenzen selbst, konnte aber im eigenen System nichts ändern. Ein Wechsel wurde dadurch zur wochenlangen Aktion.

Klären Sie vorher schriftlich:

  • Alle Zugänge und Passwörter gehören Ihnen und liegen dokumentiert bei Ihnen.
  • Sie haben selbst einen Admin-Zugang, zum Beispiel einen Notfall-Account.
  • Bei Vertragsende wird alles vollständig übergeben.

Ein guter Dienstleister macht sich nicht unersetzlich. Er macht sich nützlich.

6. Kommen Sie auch vor Ort, und bis wohin?

Vieles geht remote, aber nicht alles. Ein kaputter Switch, ein neuer Drucker im Netzwerk oder ein komplett neuer Arbeitsplatz brauchen jemanden vor Ort. Fragen Sie, wie weit der Anbieter fährt und was das kostet.

Ich sitze in Ludwigshafen am Rhein und bin vor Ort im Umkreis von etwa 50 km unterwegs: Mannheim, Frankenthal, Speyer, Worms, Heidelberg, Neustadt. Per Fernwartung helfe ich deutschlandweit.

7. Wie gehen Sie mit IT-Sicherheit um?

Fragen Sie nicht, ob sich der Anbieter um Sicherheit kümmert. Das sagt jeder. Fragen Sie, wie:

  • Wird das Backup regelmäßig getestet, also tatsächlich zurückgespielt?
  • Ist die Zwei-Faktor-Anmeldung für E-Mail und Microsoft 365 aktiv?
  • Wer spielt Updates ein, und wie oft?
  • Was passiert konkret, wenn Sie einen Verschlüsselungstrojaner haben?

Wer darauf nur ausweichend antwortet, hat es wahrscheinlich noch nie gemacht. Was ich bei einem Sicherheits-Check prüfe, steht auf der Seite zur IT-Sicherheit in Ludwigshafen.

Checkliste zum Mitnehmen

Bevor Sie sich für eine IT-Firma in Ludwigshafen entscheiden, sollten Sie diese Punkte schriftlich haben:

  • Fester Ansprechpartner mit direkter Telefonnummer
  • Reaktionszeit als Zahl
  • Stundensatz, Abrechnungstakt und Anfahrtskosten, jeweils netto oder brutto
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist
  • Liste der Inklusivleistungen
  • Zusage, dass alle Zugänge und Dokumentationen Ihnen gehören
  • Konkreter Plan für Backup und Notfall

Großes Systemhaus oder kleiner Anbieter?

Beides hat seine Berechtigung. Ein großes Systemhaus lohnt sich, wenn Sie 100 Arbeitsplätze haben, mehrere Standorte betreiben oder 24/7-Bereitschaft brauchen. Für ein Büro, eine Praxis oder eine Kanzlei mit 3 bis 30 Leuten ist ein kleiner, lokaler Anbieter oft die bessere Wahl. Sie bekommen dieselbe Person ans Telefon, zahlen keinen Konzern-Overhead und haben kurze Wege.

Wenn Sie wissen wollen, wie das bei mir konkret aussieht, schauen Sie auf die Seite IT-Firma für Unternehmen in Ludwigshafen. Oder rufen Sie einfach an: 0173 907 44 79. Das Erstgespräch ist kostenlos, und danach wissen Sie, was Sache ist.