Ich habe in den letzten Jahren mit VMware vSphere gearbeitet und mittlerweile eine ganze Reihe von Kunden auf Proxmox VE umgezogen. Die Ersparnis liegt am Ende meist über 5.000€ pro Jahr an Lizenzkosten. Hier ist, was ich dabei gelernt habe.

Die VMware-Kostenfalle

Technisch ist VMware vSphere gut, daran gibt es nichts zu rütteln. Nur die Kosten passen für kleine und mittlere Unternehmen oft nicht mehr:

  • vSphere Essentials Plus: ~4.500€ (3 Hosts)
  • vCenter Server: ~6.000€
  • Jährliche Wartung (SnS): ~20-25% der Lizenzkosten

Damit ist man in den ersten drei Jahren schnell bei 10.000€ und mehr.

Proxmox VE: die kostenlose Alternative

Proxmox Virtual Environment ist komplett kostenlos und Open-Source. Alle Funktionen sind sofort nutzbar, ohne versteckte Kosten für Zusatzmodule.

Was Proxmox mitbringt

  • Vollständige Virtualisierung auf KVM-Basis
  • Container-Support über LXC
  • Cluster-Funktionalität inklusive High Availability
  • Ein modernes Web-Interface
  • Live-Migration zwischen Hosts
  • Backup & Restore, kompatibel mit PBS
  • Eine aktive Community, und wer will, kann auch professionellen Support kaufen

Meine Migrations-Erfahrung

Ich habe schon mehrere Schulen und KMU von VMware auf Proxmox migriert.

Typisches Szenario

  • Vorher: VMware vSphere 7 mit 3 Hosts
  • Problem: Lizenzkosten von rund 3.500€ pro Jahr, dazu Hardware-Lock-In
  • Nachher: Proxmox VE Cluster mit derselben Funktionalität
  • Ersparnis: 100% der Lizenzkosten

So läuft die Migration ab

  1. Planung: 2-3 Tage, Inventar aufnehmen und testen
  2. Testumgebung: Proxmox parallel aufsetzen
  3. VM-Migration: mit qemu-img oder virt-v2v
  4. Cutover: die VMs werden gestaffelt umgezogen, nicht alle auf einmal
  5. Schulung: ein Tag für das IT-Team

Downtime bleibt meist unter einer Stunde pro VM, wenn offline migriert wird.

Worauf Sie achten sollten

VMware ist die bessere Wahl, wenn

  • Sie vSAN produktiv einsetzen (Ceph unter Proxmox ist komplexer aufzusetzen)
  • Ihr Team nur VMware kennt und der Umschulungsaufwand zu groß wäre
  • Sie NSX für SDN brauchen

Proxmox ist die bessere Wahl, wenn

  • Sie Kosten sparen wollen
  • Ihr IT-Team mit Linux vertraut ist
  • Sie keinen Vendor-Lock-In wollen
  • Sie Container und VMs zusammen betreiben möchten

Meine Empfehlung

Für die meisten KMU und Schulen, ich würde sagen für rund 99% der Fälle, ist Proxmox die bessere Wahl:

  • Kostenersparnis von 3.000€ bis 10.000€ pro Jahr
  • gleiche Funktionalität für die üblichen Anforderungen
  • Unabhängigkeit von Broadcom, dem neuen VMware-Besitzer
  • keine Lizenz-Überraschungen mehr

Sie denken über den Wechsel nach?

Dabei helfe ich Ihnen:

  • Kosten-Nutzen-Analyse für Ihre Umgebung
  • eine Testmigration einer VM, kostenlos
  • komplette Planung und Durchführung
  • Schulung Ihres IT-Teams

Jetzt anfragen: 0173 907 44 79 E-Mail: kontakt@asadim.de


Fazit: VMware ist Luxus, Proxmox ist clever. In 90% der Fälle reicht Proxmox völlig aus und spart eine Menge Geld.

Aktuell: 90 Prozent der VMware-Kunden suchen Alternativen